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 | ARRANGEMENT FÜR STREICHSEXTETT |  |  |
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 | Titelblatt / Preis |  |  |
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 | Vorwort |  |  |  |
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 | Notenbeispiele |  |  |
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Wolfgang Amadeus Mozart
(1756-1791)
Konzertante Symphonie in Es-dur KV 364
Arrangement von Ernst Rosenberger (1988)
für Solovioline,
Soloviola,
2 Violinen,
2 Violen und
2 Violoncelli,
herausgegeben von Wolfgang Widder
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Partitur und Stimmen dieser Bearbeitung für S t r e i c h s e x t e t t sind geheftet und werden in einer schwarz/weiß bedruckten Mappe ausgeliefert. |
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| Format: | Studienpartitur: | 21 x 29,7 cm
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| 8 Stimmen: | 21 x 29,7 cm |
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| Handelspreise ohne Mwst.! |
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| Preis der kompletten Ausgabe: | No.13K/600 | EUR 49,20 |
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Die berühmte Konzertante Symphonie KV 364 hat W.A. Mozart für Solovioline und Soloviola mit Orchesterbegleitung (zwei Oboen, zwei Hörner, Violine I und II, Viola I und II, Violoncello und Kontrabass) komponiert. Die Originalpartitur wurde nur fragmentarisch überliefert und erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts veröffentlicht. Das Werk selbst hat zunächst Anton Andrè (Offenburg, 1801/02) herausgegeben, der auch den Nachlass von Mozarts Witwe erwarb.
Bereits 1802 war die erste Bearbeitung für Klaviertrio (Zulehner, Mainz) erschienen. Eine Fassung für Streichsextett hat die "Wiener Chemische Druckerei" anonym im Jahre 1808 als "Grande Sestetto Concertante" für zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli (bzw. zweites Violoncello als Kontrabass) publiziert. Der ehemalige Sängerknabe Sigmund Anton Steiner (1773-1838) war seit 1803 Inhaber dieser Druckerei. Er hat 1812 den ersten Teil des Requiems von Mozart herausgegeben. Es ist jedoch nicht erwiesen, ob er auch an der Bearbeitung der Konzertanten Symphonie beteiligt war.
Da das "Grande Sestetto Concertante" von 1808 im 20. Jahrhundert nicht mehr allgemein verfügbar war, hat Gunther Schuller 1981 in der Margun Music Inc. (Newton Centre, Massachusetts, USA) dieses Sextett mit kleinen, spieltechnisch meist unbedeutenden Änderungen neu verlegt.
Unser Grazer Kammermusikkreis, dem das Sextett in der Fassung von 1981 vorlag, beurteilte diese Bearbeitung einhellig negativ. Die beiden Soloparte werden mehr oder minder gleichmäßig auf alle sechs Stimmen verteilt, sodass die bekannte und geschätzte Komposition von Mozart ihres ursprünglichen Charakters beraubt ist. Daher erörterten wir die Möglichkeit, die beiden Solostimmen im Original zu belassen und nur die Bläserstimmen (Oboen und Hörner) in ein Streichsextett zu integrieren. Diese Gedanken setzte unser Freund und Cellist, Prof. Ernst Rosenberger, Chordirektor und Kapellmeister der Grazer Oper, dankenswerter Weise mit großem Einfühlungsvermögen und viel Sachkenntnis im Jahre 1988 in die Tat um: Die vorliegende "neue" Bearbeitung des Mozartschen Werkes betrifft also nur den Orchesterpart, der als bläserfreies Streichsextett die beiden Soloinstrumente Violine und Viola begleitet.
Ernst Rosenberger hat damit für uns Amateurstreicher und für alle Kammermusik-Liebhaber die erfreuliche Möglichkeit eröffnet, dieses klangreiche Mozartsche Juwel stilgerecht im Rahmen der Hausmusik ohne Bläser zu spielen. Dafür sei ihm an dieser Stelle auch im Namen aller Hausmusikanten herzlichst gedankt.
Die bearbeitete Konzertante Symphonie für Solovioline und Soloviola wurde seit 1989 in Graz, Wien und Bad Leonfelden (Oö.) mehrmals aufgeführt. Durch das persönliche Engagement unseres Musikfreundes Dr.med. Wolfgang Pflegerl (praktischer Arzt in Mallnitz) erlebte sie unter großem Beifall von Publikum und Presse ihre öffentliche Premiere am 9. Februar 1995 im Brahmssaal des Wiener Musikvereins. Ein Streichsextett aus dem Ensemble Wien begleitete die beiden philharmonischen Solisten Paul Guggenberger (Solovioline) und Peter Götzel (Soloviola).
Für erfolgreiche Unterstützung und Hilfe bei der mühsamen Publikation dieser Bearbeitung gilt mein Dank den Herren o.Univ.Prof.Dr. Gernot Gruber (Wien), em.o.Univ.Prof. Christos Polyzoides (Graz), Jorgos Papoutsis (Wien), Bernhard Zach (Graz), Hans Silbernagel (Graz) und last not least dem Musikverlag Mersich & Kiess (Wien).
Wolfgang Widder
Graz, November 2008
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| Streichersextett, Allegro Maestoso, Studienpartitur |  |  |  |
| Streichersextett, Allegro Maestoso, 1. Violine |  |  |  |
| Streichersextett, Allegro Maestoso, 1. Viola |  |  |
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