ORCHESTERWERKE: REQUIEM
Taschenpartitur
Aufführungsmaterial
Werkbeschreibung
Notenbeispiele
Ignaz Joseph Pleyel
(1757-1831)
Requiem
Es-dur, B 754

herausgegeben von Thomas Mersich

Taschenpartitur
Titelblatt: "Requiem Es-dur, B 754" von Ignaz Joseph Pleyel
Diese Taschenpartitur hat ein
graues Titelblatt
mit schwarzem Aufdruck.
Format: 22,4 x 16,6 cm
Handelspreise ohne Mwst.!
Preis der Taschenpartitur:No.16P/564EUR 14,53
Aufführungsmaterial
Von diesem Werk haben wir das Aufführungsmaterial erstellt!
Preis der Dirigierpartitur:No.16D/564EUR 29,07
(Format: A4, 29,7 x 21cm, 85 Seiten, spiralisiert)
Die Dirigierpartitur ist nur bei gleichzeitiger Bestellung des Orchestermaterials käuflich erwerbbar.
Preis des Chorheftes:No. 16C/564EUR 4,60
(S, A, T, B, Format: A4, 29,7 x 21cm, 24 Seiten, Umschlag)
Die Mindestbestellmenge des Chorheftes ist 20 Stück!
Verleihpreis für das Orchestermaterial:
1 AufführungEUR 365,-
2 AufführungenEUR 485,-
Die Preise gelten für eine kammermusikalische Aufführung bis zu 300 Zuhörer. Bei größerem Publikum bitte den Preis für zwei Aufführungen berücksichtigen!
Im Verleihpreis inbegriffen ist eine weitere Partitur im Format A4!
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen dazu haben!
Werkbeschreibung
Das Autograph des Requiems ist in der Musiksammlung der Bibliothèque Nationale de France erhalten geblieben. Die Überschrift auf pag. 1 r. lautet "Requiem di me Ignazio Pleyel". Weitere Angaben zu Zeit und Ort des Entstehens finden sich darin nicht. Die Tonart Es-Dur gilt als jene von Andacht, Trost und Hoffnung.
Ein Großteil von Pleyels Kirchenmusik aus der Straßburger Zeit soll 1870 beim Ausbruch des deutsch-französischen Krieges durch einen Brand vernichtet worden sein, schrieb noch Pleyels Biograph Klingenbeck (1963). Ob Pleyel freilich ausgerechnet nur die Autographen des Requiems und des Tantum Ergo bei der Übersiedlung nach Paris mitgenommen haben sollte, bleibt als berechtigte Frage offen. Der Tod Franz Xaver Richters 1789 scheint jedenfalls ein möglicher Anlaß zur Komposition eines Requiems gewesen zu sein; das religiöse Leben war in dieser Frühzeit der Revolution noch kaum beeinträchtigt. In Paris hatte Gossec sein Requiem im August 1789 für die gefallenen Freiheitsmärtyrer des Bastillesturms dreimal in verschiedenen Kirchen aufgeführt. Das Requiem als Totenmesse sollte erst 1790 von der revolutionären Trauermusik abgelöst werden.
Abschriften des Requiems wurden von Benton nicht erfaßt; zumindest im Stift Vorau in Österreich existiert aber ein handschriftlicher Stimmensatz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einer deutlich unterschiedlichen Instrumentierung (Sig. 612, mit Klarinetten statt Oboen, mit zusätzlichen Trompeten, Pauken und einer Baßposaune, aber ohne Fagotte und Viola). Die Herkunft dieser (nicht authentischen) Fassung muß vorerst ungeklärt bleiben. Die in Mitteleuropa relativ verbreiteten Messen Pleyels sind vermutlich noch vor den Beschränkungen der Kirchenmusik durch Josef II. von 1783 entstanden. In Frankreich erlebte diese Gattung erst nach 1801 wieder einen Aufschwung, nachdem der "Erste Konsul" Napoleon mit dem Papst das Konkordat geschlossen hatte.
Dr. Heinz Anderle Dr. Heinz Anderle ist wissenschaftlicher Berater des Musikverlages Wolfgang Kiess. Er ist Initiator der vorliegenden Serie von Werken.
Notenbeispiele
Requiem, Partitur
Requiem in Es-dur von Ignaz Joseph Pleyel, Partitur
Requiem, Chorheft
Requiem in Es-Dur von Ignaz Joseph Pleyel, Chorheft
copyright: Wolfgang Kiess updated: