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 | SOLOKONZERTE: KLAVIERKONZERT |  |  |
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Johann Baptist Vanhal
(1739-1813)
Konzert für Klavier und Orchester
C-dur, WIIa C4
herausgegeben von John F. und Virginia F. Strauss
ACHTUNG:
Die Endkorrektur dieses Werkes ist noch nicht abgeschlossen!
Leider kann derzeit kein Erscheinungsdatum genannt werden!
Bitte kontaktieren Sie uns trotzdem, wenn sie Interesse an diesen Werken haben!
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Diese Taschenpartitur hat ein gelbes Titelblatt mit schwarzem Aufdruck. |
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| Format: 22,4 x 16,6 cm |
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| Handelspreise ohne Mwst.! |
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| Preis der Taschenpartitur: | No.22P/506 | EUR 10,90 |
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 | Von diesem Werk haben wir noch kein Aufführungsmaterial erstellt! |
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| Preis der Dirigierpartitur: | No.22D/506 | EUR 23,26 |
 | (Format: A4, 29,7 x 21cm, 40 Seiten, spiralisiert) |
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 | Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Interesse an der Erstellung des Aufführungsmaterials haben! |
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Vanhals Autographen oder von ihm selbst korrigierte Abschriften blieben praktisch nicht erhalten. Die Hauptquellen sind entweder Erstdrucke oder meist undatierte Kopistenabschriften. Viele Zuordnungen der Authentizität und Entstehungszeit können daher nur aufgrund von Stilvergleichen erfolgen.
Die vorliegende Ausgabe beruht auf einer posthumen Partiturabschrift in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, deren Vorlage unbekannt ist. Weinmann ordnet die Katalognummer WIIa C4 zu und zählt Stimmen einer vermutlich früheren Version (für Klavier und Streicher, von Josef Czerny in Wien gedruckt) in Prag, Berlin, Krumau und in der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien auf.
Der Titel der Partitur lautet: Concerto in C/ für das/ Piano Forte/ mit Begleitung/ 2 Violinen, Viola, Violoncell obl./ dann/ 2. Flauten, 2. Corni ad libitum/ von/ Johann Wanhal/ No l. Wie von Paul Bryan gezeigt, ist die Opuszahl unzuverlässig.
Durch das Fehlen eines Autographen benutzten die Herausgeber innere Übereinstimmungen, um kleinere Abweichungen anzugleichen. Offensichtlich falsche Noten, rhytmische Fehler und fehlende Vorzeichen wurden korrigiert. Die Dynamik wurde taktweise vereinheitlicht und verstreute Zeichen weggelassen. Berichtigte Noten sind in Klammern gesetzt. Artikulationszeichen (Bindebögen, Staccatopunkte und Striche) wurden nach Parallelstellen vereinheitlicht. Die Herausgeber haben zusätzlich einige Ausführungs-Empfehlungen in Klammern oder als gestrichelte Binde- und Haltebögen hinzugefügt, ebenso Taktzahlen zur besseren Übersicht.
Das Klavierkonzert in C (Weinmann IIa C4) ist mit Solo- (Hammer-) Klavier, zwei Violinen, Viola, Baß, zwei Flöten und zwei Hörnern besetzt. Der Orchestersatz ist dicht, indem alle Instrumente durch die drei Sätze hindurch zum Einsatz kommen. Vanhal erweitert seinen üblichen dreistimmigen Satz mit Imitationen zwischen Bläsern und Streichern als auch mit Abschnitten reifen vierstimmigen Streichersatzes.
Der Soloklaviersatz ist mäßig anspruchsvoll und etwa mit Haydn oder frühen Clavierkonzerten Mozarts vergleichbar. Der Umfang der Klaviatur reicht im Unterschied zu den Konzerten in C WIIa C9, in A op. 45 und D op. 14 schon bis zum g'''.
Der erste Satz, Allegro moderato, in dem üblichen c-Taktmaß, steht in der klassischen Konzert-Sonatenform. Er weist eine voll entwickelte trithematische Orchesterexposition auf, weiters eine Soloexposition, eine Durchführung und eine Reprise. Die Abschnitte sind klar getrennt und der formale Fortgang deutlich ausgeprägt. Eine Fermate am Ende der Durchführung ermöglicht dem Solisten einen Eingang vor der Reprise, eine weitere Fermate erlaubt mit ihrem vorgegebenen Anfangs- und Schlußakkord eine Kadenz.
Der zweite Satz, Andante molto im 3/4-Takt, steht in der Subdominanten G-Dur. Der Stil ist lyrisch und unverwechselbare Wiener Klassik, indem er etwa auch an die drei Violinsonaten op. 30 (Diletto Musicale 1181-1183) erinnert. Die Orchesterexposition stellt nur das erste Thema auf, die Soloexposition schließt ein zweites Thema mit ausgeprägter Auszierung mit ein. Die kurze Durchführung besitzt mit Des- und As-Dur zur Vorbereitung auf die Dominante harmonisch durchaus Spannung. Die Reprise weicht mit einigen zusätzlichen Takten von der Exposition etwas ab. Wie im ersten Satz gibt eine Fermate die Möglichkeit einer improvisierten Kadenz.
Der dritte Satz, Allegretto im 2/4-Takt, steht in der Rondoform (ABACAcoda) mit der Note eines türkischen Marsches. Die voll entwickelte Rondo-Refraingruppe hat einen AA'BAA' Struktur, während der zweite Refrain zu AA' verkürzt ist. Die zwei Episoden stehen in F-Dur und a-moll. Ausgeschriebene Eingänge verbinden jede Episode mit der nachfolgenden Refraingruppe. Eine etwas martialische Coda schließt den Satz ab.
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Dr. Heinz Anderle ist wissenschaftlicher Berater des Musikverlages Wolfgang Kiess. Er ist Initiator der vorliegenden Serie von Werken.
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| Klavierkonzert, C-dur, Allegro moderato,Partitur |  |  |
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