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 | SOLOKONZERTE: KLAVIERKONZERT |  |  |
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Johann Baptist Vanhal
(1739-1813)
Konzert für Klavier und Orchester
C-dur, WIIa C9
herausgegeben von John F. und Virginia F. Strauss
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Diese Taschenpartitur hat ein gelbes Titelblatt mit schwarzem Aufdruck. |
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| Format: 22,4 x 16,6 cm |
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| Handelspreise ohne Mwst.! |
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| Preis der Taschenpartitur: | No.22P/502 | EUR 10,90 |
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 | NEU: Von diesem Werk haben wir das Aufführungsmaterial erstellt! |
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| Preis der Dirigierpartitur: | No.22D/502 | EUR 23,26 |
 | (Format: A4, 29,7 x 21cm, 46 Seiten, geheftet) |
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 | Die Dirigierpartitur ist nur bei gleichzeitiger Bestellung des Leihmaterials käuflich erwerbbar. |
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 | Verleihpreis für das Orchestermaterial: |
| | 1 Aufführung | EUR 325,- |
| | 2 Aufführungen | EUR 485,- |
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 | Die Preise gelten für eine kammermusikalische Aufführung bis zu 300 Zuhörer. Bei größerem Publikum bitte den Preis für zwei Aufführungen berücksichtigen! |
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 | Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen dazu haben! |
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Das Konzert für (Hammer-) Klavier und Orchester repräsentiert mit transparentem Satz und Form die eleganteste Seite der Wiener Klassik. Das dichte melodische Material ist mit seinen vom harmonischen Gerüst in kontrastierende Stilen gefügten Motiven modular aufgebaut. Die Phrasen (meist 2 + 2 Takte + 4 Takte Erweiterung) verdeutlichen das klassische Konzept der Ausgewogenheit. Für die vierstimmigen Streicher setzt Vanhal einen dreistimmigen Streichersatz ein, indem er entweder Viola und Baß unisono oder 1. und 2. Violine in der Oktave spielen läßt. Die Oboen und Hörner verstärken den vollen klassischen Orchestersatz, nur im dritten Satz spielt die erste Oboe eine Solopassage.
Der erste Satz, Allegro moderato, steht in der klassischen Konzert-Sonatenform mit Tutti- und Soloexposition, einer dramatischen Durchführung mit expressivem Klavierpart, unisonen Orchestereinwürfen und Modulationen, und einer Überleitung zur Reprise. Die ausgeschriebene Kadenz verarbeitet in einfacher Form das thematische Material, der Solist hat jedoch die Möglichkeit, diese virtuos weiter auszudehnen.
Der zweite Satz, Adagio ma non troppo, steht in der Subdominante. Die Form ist zweiteilig ohne Wiederholungen. Im ersten Thema beweist Va?hal seine Gabe zum cantabile mit einer über einem viertaktigen Gerüst durchkomponierten Melodie. Das zweite Thema ist serenadenartig mit einer pizzicato-Begleitung. Wieder ist eine einfache Kadenz ausgeschrieben.
Der dritte Satz ist ein für das einfache zweiteilige Hornpipe-artige Thema mit seiner Tonika/Dominante-Baßlinie so bezeichnetes Rondo all'Inglese. Die Rondo-Form (ABACADA') ist streng eingehalten, und die Abschnitte berühren nacheinander harmonisch verwandte Tonarten, die Dominante, die Moll-Tonika und die Subdominante. Vanhal zitiert absichtlich die beiden vorhergehenden Sätze, was zur Zeit der Wiener Klassik noch selten ist. Der Beginn des Rondo-Themas und dessen Begleitung entspricht dem Seitenthema des ersten Satzes. Die Überleitung zum B-Teil wiederholt eine Passage des ersten Satzes, die C-Episode ist mit seiner hübschen Solomelodie für die erste Oboe, die vom Klavier obligat und den Streichern ähnlich dem zweiten Satz pizzicato begleitet wird, besonders bemerkenswert. Das Schlußthema erhält einen dichteren Orchestersatz und die Coda schließt mit den Akkorden des ersten Satzes.
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Dr. Heinz Anderle ist wissenschaftlicher Berater des Musikverlages Wolfgang Kiess. Er ist Initiator der vorliegenden Serie von Werken.
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| Klavierkonzert, C-dur, Allegro moderato, Partitur |  |  |
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